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Radioaktivität

DIN 4844-2 Warnzeichen . Bildrechte

Radioaktivität (von lat. radius, Strahl; Strahlungsaktivität), radioaktiver Zerfall oder Kernzerfall ist die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln. Die freiwerdende Energie wird als ionisierende Strahlung, nämlich energiereiche Teilchen und/oder Gammastrahlung, abgegeben.

Der Begriff selbst (frz.: radioactivité) wurde 1898 von Marie Curie geprägt.

Definition und Begriff

Der historisch geprägte Begriff â??Zerfallâ?? beschreibt in erster Linie die Mengenabnahme des Ausgangsstoffes nach dem Zerfallsgesetz. Diese vereinfachte Sichtweise charakterisiert den Vorgang unvollständig. Auf der Ebene der Atome findet eine gesetzmäÃ?ig definierte Umwandlung der Kerne in bestimmte andere Kerne statt.

Umgangssprachlich, gelegentlich auch fachsprachlich, wird das Wort Radioaktivität auch für "radioaktive Substan" gebraucht.

Insbesondere in der öffentlichen Diskussion werden die Begriffe Radioaktivität und Strahlung oft miteinander verwechselt oder synonym verwendet: Mit Radioaktivität ist häufig nicht das Material, sondern die abgegebene Strahlung, oder sogar ionisierende Strahlung aus nicht radioaktiven Quellen, gemeint. Umgekehrt wird z. B. bei Berichten über Zwischenfälle oft von "ausgetretener Strahlung" gesprochen, wenn unbeabsichtigt freigesetzte, radioaktive Stoffe gemeint sind.

Die allgemein übliche Formulierung "radioaktive Strahlung" ist pleonastisch, da "radioaktiv" bereits â??strahlendâ?? bedeutet; gemeint ist hierbei die "Strahlung radioaktiver Stoffe".

Quellenangaben

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