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Lorentzkraft

Drei Fälle der Bewegung einer Ladung, in einem Magnetfeld, das senkrecht zur Flugbahn der Teilchen aus der Zeichenebene verläuft Bildrechte

Die Lorentzkraft ist die Kraft, die ein elektromagnetisches Feld auf eine bewegte elektrische Ladung ausübt. Sie ist nach Hendrik Antoon Lorentz benannt.

Lorentzkraft am elektrischen Leiter

Ein elektrischer Leiter enthält bewegliche elektrische Ladungen (Elektronen). Der elektrische Strom bewegt diese Ladungen. Daher übt das Magnetfeld auf einen stromdurchflossenen Draht eine quer zu ihm und zum Feld gerichtete Kraft aus. Umgekehrt bewirkt eine im Magnetfeld bewegte offene Leiterschleife einen Potentialunterschied (elektrische Spannung) zwischen ihren Enden, da sich die Elektronen geringfügig verlagern. Diese Spannung nennt man auch Elektromotorische Kraft oder Urspannung. Sind die Enden an einen Verbraucher angeschlossen oder kurzgeschlossen, flie�t dabei ein Strom und die Bewegung der Schleife wird behindert.

Das Magnetfeld ist in allen diesen Fällen nur Vermittler - mit ihm wird keine Energie ausgetauscht. Man nennt es bei Motoren und Generatoren das Erregerfeld.

Beispiele in der Natur

Die Ablenkung des Sonnenwinds durch das Magnetfeld der Erde im Van-Allen-Gürtel erfolgt durch die Lorentzkraft. Beim Eintritt in tiefere Luftschichten wird Nordlicht erzeugt.

Quellenangaben

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