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Wann trifft der nächste Sonnensturm die Erde und welche Gefahr droht Mensch und Natur?

Störung der Magnetosphäre

Der Sonnensturm (auch magnetischer Sturm) ist eine Störung der Magnetosphäre eines Planeten, in unserem Falle der Erde, man bezeichnet ihn auch als geomagnetischen Sturm.

Eine geomagnetische Störung entsteht durch Schockwellenfronten eines Sonnenwinds, dessen Ursache Sonneneruptionen oder koronale Massenauswürfe sind. Eine Schockwellenfront braucht ca. 24 bis 36 Stunden um die Erde zu erreichen. Sie hält ungefähr 24 bis 48 Stunden an, manchmal sogar mehrere Tage. Sie ist davon abhängig wie stark die Störungsursache auf der Sonne war. Durch die Konfrontation der Schockfront auf die Magnetosphäre kommt es zu einer Abschwächung des Erdmagnetfeldes, das nach etwa zwölf Stunden sein niedrigstes Magnetfeldeffizienz erreicht.

Die Magnetosphäre schirmt die Erdoberfläche von den geladenen Partikeln des Sonnenwindes ab. Quelle: Bildrechte
Polarlicht aus dem All aufgenommen. Bildrechte

Polarlichter sind eine der vielfältigen Auswirkungen eines Sonnensturms, er kann aber auch Schäden an Satelliten verursachen, so können auch in langgestreckten elektrischen Leitern wie z. B. �berlandleitungen und Pipelines Ströme von teils beachtlicher Stärke induziert werden. 1989 führte ein besonders heftiger Sturm in Québec zu einem Kollaps des Stromnetzes und verursachte einen 9-stündigen Stromausfall in der Region um Montreal.

Bei besonders starken Magnetstürmen können alle Lebewesen in den meistbetroffenen Polarregionen einer erhöhten radioaktiven kosmischen Strahlung ausgesetzt werden.